Was mich überzeugt hat, war das Fehlen von Marketing. Keine Versprechen. Nur Planung, Erklärung, Ausführung. Ich hatte acht Implantate und nicht einmal den Eindruck, eine schwere Entscheidung getroffen zu haben.
All-on-4 in Weißenfels.
„All-on-4 ist eine der elegantesten Innovationen der modernen Implantologie: Ein vollständig zahnloser oder zu sanierender Kiefer wird mit nur vier Implantaten versorgt, die so positioniert werden, dass auch bei..."
Verstehen, bevor wir handeln.
DVT, intraorale Scans, strukturierte Befundung. Der erste Termin ist keine Behandlung — er ist ein Gespräch mit Daten.

Digital geplant, rückwärts gedacht.
Vom finalen Zahnersatz zurück zur OP. Was am Ende stehen soll, bestimmt den ersten Schritt — nicht umgekehrt.

Minimalinvasiv, navigiert.
Koordiniert durch ein Team unter einem Dach. Chirurgie, Prothetik, Labor — kein Weitergeben, kein Übersetzungsverlust.

Unsere Spezialgebiete — All-on-4 & mehr.
Nach 4–6 Monaten Einheilzeit wird die provisorische Brücke gegen eine hochwertige definitive Versorgung (meist Vollkeramik oder Hybrid) ausgetauscht. Das Ergebnis: ein festes, belastbares und ästhetisch natürliches Gebiss – ein Leben lang.
Festsitzender Zahnersatz auf vier Implantaten
All-on-4 in Weißenfels: Was hinter dem Konzept der festen Zähne steht
All-on-4 beschreibt ein Behandlungskonzept, bei dem ein vollständiger, festsitzender Zahnersatz für einen zahnlosen oder sanierungsbedürftigen Kiefer auf nur vier Implantaten verankert wird. Statt herausnehmbarer Prothesen, die auf dem Zahnfleisch aufliegen, wird die Zahnbrücke fest mit den Implantaten verbunden. Dadurch entsteht ein Zahnersatz, der im Mund verbleibt und beim Sprechen, Lachen und Essen wie die eigenen Zähne im Kiefer sitzt. Für viele Menschen, die über Jahre mit lockeren Zähnen, einer wackelnden Prothese oder einem stark reduzierten Restgebiss gelebt haben, eröffnet dieses Konzept einen Weg zurück zu einem stabilen, belastbaren Kauorgan.
Der Name All-on-4 ist dabei wörtlich zu verstehen: Eine gesamte Zahnreihe – im Englischen "all" – wird auf vier Implantaten getragen. Das Besondere liegt in der Positionierung dieser vier künstlichen Wurzeln. Die beiden vorderen Implantate werden weitgehend senkrecht in den Kieferknochen eingebracht. Die beiden hinteren Implantate werden gezielt schräg gestellt. Diese Schrägstellung ist kein Zufall, sondern der Kern des Konzepts: Sie ermöglicht es, vorhandenes Knochenangebot optimal auszunutzen und Bereiche zu umgehen, in denen anatomische Strukturen wie die Kieferhöhle im Oberkiefer oder der Nervkanal im Unterkiefer einer geraden Implantation im Weg stünden.
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner in Weißenfels begleitet Patientinnen und Patienten bei dieser Form der festsitzenden Versorgung von der ersten Beratung über die Planung und den chirurgischen Eingriff bis hin zur langfristigen Nachsorge. Die Behandlung wird individuell auf die jeweilige Mundsituation, die anatomischen Gegebenheiten und die persönlichen Erwartungen abgestimmt. Eine pauschale Aussage über das Ergebnis lässt sich vorab nicht treffen – jede Versorgung beginnt mit einer sorgfältigen Untersuchung und einem persönlichen Gespräch.
Ein Konzept für den ganzen Kiefer, nicht für die einzelne Lücke
Wichtig ist die Abgrenzung zu klassischen Einzelimplantaten. Wer eine einzelne fehlende Zahnlücke schließen möchte, benötigt in der Regel ein einzelnes Implantat mit Krone. All-on-4 hingegen richtet sich an Menschen, deren gesamter Ober- oder Unterkiefer betroffen ist – sei es, weil bereits alle Zähne fehlen, weil eine alte Prothese ersetzt werden soll oder weil ein Restgebiss aufgrund von fortgeschrittener Parodontitis oder Karies nicht mehr erhaltungswürdig ist. In solchen Fällen wäre es weder notwendig noch sinnvoll, für jeden einzelnen Zahn ein eigenes Implantat zu setzen. Vier strategisch verteilte Implantate können die Last einer kompletten Brücke aufnehmen.
Für wen das Verfahren in Frage kommt
Für wen sich All-on-4 eignet – und für wen weniger
Nicht jede Mundsituation ist für jedes Verfahren gleichermaßen geeignet. Ob All-on-4 für Sie persönlich in Betracht kommt, lässt sich seriös erst nach einer Untersuchung in der Praxis beurteilen. Es gibt jedoch typische Ausgangssituationen, in denen das Konzept häufig erwogen wird. Dazu zählen vor allem Menschen, die bereits einen zahnlosen Kiefer haben oder absehbar haben werden, weil die verbliebenen Zähne nicht mehr erhalten werden können.
Typische Ausgangssituationen
- Vollständige Zahnlosigkeit in einem oder beiden Kiefern, bei der eine festsitzende Lösung gewünscht wird.
- Ein stark reduziertes oder geschädigtes Restgebiss, etwa durch fortgeschrittene Parodontitis, ausgedehnte Karies oder gelockerte Zähne, das nicht mehr sinnvoll erhalten werden kann.
- Eine vorhandene herausnehmbare Vollprothese, die als störend, locker oder beim Essen unzuverlässig empfunden wird.
- Der Wunsch nach einem Zahnersatz, der nicht den Gaumen bedeckt und das Geschmacksempfinden weniger beeinträchtigt als eine klassische Oberkieferprothese.
- Ein reduziertes Knochenangebot, bei dem die schräg gesetzten hinteren Implantate eine Versorgung ermöglichen können, ohne dass zwangsläufig umfangreiche Knochenaufbauten nötig werden.
Voraussetzung für eine Implantatbehandlung ist immer ein insgesamt vertretbarer Gesundheitszustand. Bestimmte Allgemeinerkrankungen, ein unbehandelter Diabetes mellitus, eine laufende Behandlung mit bestimmten Medikamenten gegen Osteoporose oder starkes Rauchen können den Heilungsverlauf und die Einheilung der Implantate beeinflussen. Solche Faktoren bedeuten nicht automatisch, dass eine Behandlung ausgeschlossen ist – sie müssen aber im Vorfeld offen besprochen und in die Planung einbezogen werden. Auch das Vorhandensein von ausreichend gesundem Kieferknochen spielt eine zentrale Rolle und wird mittels dreidimensionaler Röntgendiagnostik beurteilt.
Wann andere Lösungen sinnvoller sein können
Wer lediglich eine einzelne Zahnlücke oder wenige fehlende Zähne ersetzen möchte und ansonsten über ein stabiles, gesundes Gebiss verfügt, ist mit Einzelimplantaten oder kleineren Brückenlösungen meist besser beraten. Ebenso gibt es Situationen, in denen aus medizinischen Gründen zunächst andere Schritte – etwa eine Parodontitisbehandlung oder ein gezielter Knochenaufbau – vorgeschaltet werden sollten. Im Zahnkompetenzzentrum in Weißenfels wird daher zunächst geprüft, welcher Weg für Ihre Situation der passende ist, bevor eine Empfehlung ausgesprochen wird. Eine ehrliche Aufklärung über Alternativen gehört zu jeder Beratung dazu.
Schritt für Schritt erklärt
Der Ablauf: von der ersten Beratung bis zu den festen Zähnen
Eine All-on-4-Versorgung folgt einem strukturierten, mehrstufigen Ablauf. Die einzelnen Schritte greifen ineinander und werden im Zahnkompetenzzentrum Dr. Strößner mit Sorgfalt geplant, denn die Qualität der Vorbereitung bestimmt maßgeblich, wie reibungslos der eigentliche Eingriff und die anschließende Versorgung verlaufen. Der folgende Überblick zeigt den typischen Weg – die genaue Ausgestaltung richtet sich immer nach Ihrer individuellen Situation.
- Erstberatung und Bestandsaufnahme: In einem persönlichen Gespräch werden Ihre Beschwerden, Wünsche und Erwartungen aufgenommen. Die Mundsituation wird klinisch untersucht und Ihre allgemeine Krankengeschichte besprochen.
- Dreidimensionale Diagnostik und Planung: Mithilfe moderner Röntgendiagnostik wird das Knochenangebot in Höhe, Breite und Lage zu wichtigen anatomischen Strukturen beurteilt. Auf dieser Grundlage wird die Position der vier Implantate digital geplant.
- Aufklärung und Heil- und Kostenplan: Sie erhalten eine verständliche Aufklärung über Ablauf, mögliche Risiken und Alternativen sowie einen schriftlichen Kostenplan. Erst wenn alle Fragen geklärt sind, wird ein Termin vereinbart.
- Vorbereitung: Falls noch nicht erhaltungswürdige Zähne vorhanden sind, werden diese im Rahmen des Eingriffs entfernt. Die Behandlung kann je nach Wunsch in örtlicher Betäubung oder unter Sedierung erfolgen.
- Implantation der vier Implantate: Die beiden vorderen Implantate werden senkrecht, die beiden hinteren schräg im Kiefer platziert. Der Eingriff erfolgt in einer Sitzung pro Kiefer.
- Versorgung mit einer festsitzenden provisorischen Brücke: Wenn die Implantate ausreichend fest im Knochen verankert sind, kann häufig noch am selben Tag oder zeitnah eine festsitzende provisorische Brücke eingesetzt werden.
- Einheilungsphase: In den folgenden Wochen und Monaten verwächst der Knochen mit den Implantatoberflächen. In dieser Zeit gelten besondere Hinweise zur Schonung und Ernährung.
- Endgültige Versorgung: Nach abgeschlossener Einheilung wird die provisorische Brücke durch den definitiven Zahnersatz ersetzt, der in Form, Farbe und Funktion individuell angepasst wird.
- Regelmäßige Nachsorge: Kontrolltermine und professionelle Reinigungen begleiten die Versorgung dauerhaft und tragen zur Pflege der Implantate bei.
Zwischen den einzelnen Schritten liegen je nach Ausgangslage unterschiedlich lange Zeiträume. Während die Implantation selbst und die Versorgung mit der provisorischen Brücke oft an einem Tag stattfinden, erstreckt sich die gesamte Behandlung bis zur endgültigen Brücke über mehrere Monate. Diese Zeit ist medizinisch sinnvoll, denn die feste Verwachsung der Implantate mit dem Knochen lässt sich nicht beschleunigen.
Die Statik dahinter
Warum vier Implantate einen ganzen Kiefer tragen können
Auf den ersten Blick mag es überraschen, dass eine vollständige Zahnreihe auf nur vier Implantaten ruhen kann. Die Antwort liegt in der durchdachten Verteilung und Ausrichtung dieser vier Pfeiler. Eine feste Brücke, die quer über den Kiefer gespannt ist, verteilt die beim Kauen entstehenden Kräfte auf alle Verankerungspunkte. Entscheidend ist dabei, dass die Pfeiler weit genug voneinander entfernt stehen, um die Brücke stabil abzustützen.
Die Bedeutung der schrägen Implantate
Die beiden hinteren Implantate werden bewusst in einem Winkel gesetzt. Diese Schrägstellung bewirkt zweierlei. Erstens wandert der hintere Verankerungspunkt der Brücke dadurch weiter nach hinten, ohne dass an dieser Stelle tatsächlich tief in den Knochen implantiert werden müsste. Die Brücke gewinnt so an Abstützung im Backenzahnbereich. Zweitens lassen sich auf diese Weise empfindliche anatomische Strukturen umgehen: Im Oberkiefer wird der Bereich der Kieferhöhle geschont, im Unterkiefer der Verlauf des Unterkiefernervs. Genau diese Strukturen sind häufig der Grund, warum gerade Implantate im hinteren Kieferbereich einen aufwendigen Knochenaufbau erfordern würden.
Durch die geschickte Nutzung des oft im vorderen Kieferabschnitt noch besser erhaltenen Knochens kann das Konzept in vielen Fällen ohne umfangreiche Aufbaumaßnahmen auskommen. Das macht die Behandlung für manche Menschen überhaupt erst zugänglich, bei denen klassische, gerade gesetzte Implantate größere Vorbehandlungen nötig gemacht hätten. Ob das auch in Ihrem Fall zutrifft, hängt vom individuellen Knochenangebot ab und wird anhand der dreidimensionalen Diagnostik beurteilt.
Stabilität entsteht durch das Zusammenspiel
Die vier Implantate wirken nicht als isolierte Einzelpfeiler, sondern werden durch die fest aufgeschraubte Brücke zu einer Einheit verbunden. Diese starre Verblockung sorgt dafür, dass Kaukräfte auf den gesamten Verbund verteilt werden und kein einzelnes Implantat übermäßig belastet wird. Voraussetzung für dieses Prinzip ist allerdings, dass die Implantate bereits beim Einsetzen eine ausreichende Festigkeit im Knochen aufweisen. Diese sogenannte Primärstabilität wird während des Eingriffs überprüft und ist eine wichtige Bedingung dafür, ob eine sofortige Versorgung mit der provisorischen Brücke möglich ist.
Feste Zähne an einem Tag
Sofortbelastung: die provisorische Brücke am Tag des Eingriffs
Ein Aspekt, der das All-on-4-Konzept für viele Menschen besonders attraktiv macht, ist die Möglichkeit der sogenannten Sofortbelastung. Damit ist gemeint, dass die Implantate unter geeigneten Bedingungen bereits unmittelbar nach dem Einsetzen mit einer festsitzenden provisorischen Brücke versorgt werden können. Der Begriff "Feste Zähne an einem Tag" beschreibt genau dieses Vorgehen: Patientinnen und Patienten verlassen die Praxis nach dem Eingriff in vielen Fällen nicht mit einem leeren Kiefer oder einer herausnehmbaren Übergangslösung, sondern mit festsitzenden provisorischen Zähnen.
Diese Möglichkeit ist jedoch an Voraussetzungen geknüpft und keine Selbstverständlichkeit. Ob eine Sofortbelastung im Einzelfall verantwortbar ist, entscheidet sich erst während des Eingriffs anhand der erreichten Festigkeit der Implantate im Knochen. Lässt sich die nötige Primärstabilität nicht erreichen, ist es medizinisch sinnvoller, den Implantaten zunächst eine ruhigere Einheilphase zu gönnen und die feste Versorgung später vorzunehmen. Eine solche Entscheidung dient ausschließlich dem langfristigen Erfolg der Behandlung und wird offen mit Ihnen besprochen.
Was die provisorische Brücke leistet
Die provisorische Brücke erfüllt mehrere Aufgaben zugleich. Sie gibt Ihnen unmittelbar wieder eine sichtbare, festsitzende Zahnreihe, sodass Sie die Phase bis zur endgültigen Versorgung nicht ohne Zähne oder mit einer lockeren Prothese überbrücken müssen. Gleichzeitig schützt sie die einheilenden Implantate und hilft dabei, das Zahnfleisch in eine günstige Form zu bringen. Sie ist bewusst als Übergangslösung gestaltet und in der Regel etwas zurückhaltender belastbar als der spätere definitive Zahnersatz – entsprechend wichtig sind die Hinweise zur Ernährung in dieser Zeit.
Vom Provisorium zur endgültigen Brücke
Nach abgeschlossener Einheilung wird die provisorische Brücke durch den definitiven Zahnersatz ersetzt. Dieser wird hinsichtlich Passform, Zahnfarbe, Zahnform und Funktion individuell auf Sie abgestimmt und in einem zahntechnischen Prozess gefertigt. Der zeitliche Abstand zwischen Provisorium und endgültiger Versorgung gibt sowohl dem Knochen als auch dem Zahnfleisch die Gelegenheit, sich zu stabilisieren, bevor die langfristige Brücke eingesetzt wird.
Der Unterschied im Alltag
Vorteile gegenüber herausnehmbarem Zahnersatz
Wer über Jahre eine herausnehmbare Vollprothese getragen hat, kennt die typischen Einschränkungen: das Gefühl von Halt, das mit der Zeit nachlässt, die Unsicherheit beim Essen fester Speisen, der oft als störend empfundene Gaumenbügel im Oberkiefer und die Notwendigkeit, den Zahnersatz zur Reinigung herauszunehmen. Eine festsitzende Versorgung auf Implantaten setzt an genau diesen Punkten an. Die folgenden Aspekte werden von Menschen mit festsitzendem Zahnersatz häufig als Gewinn beschrieben.
- Fester Halt: Der Zahnersatz ist mit den Implantaten verbunden und verbleibt im Mund. Ein Verrutschen oder Herausfallen wie bei einer schlecht sitzenden Prothese entfällt.
- Sicheres Kaugefühl: Da die Kaukräfte über die Implantate in den Kieferknochen geleitet werden, lassen sich viele Speisen wieder zuverlässiger zerkleinern.
- Kein Gaumenbügel im Oberkiefer: Anders als bei einer klassischen Oberkieferprothese muss der Gaumen nicht großflächig bedeckt werden, was das Geschmacks- und Temperaturempfinden weniger beeinträchtigt.
- Mehr Sicherheit beim Sprechen und Lachen: Ein festsitzender Zahnersatz, der nicht wandert, gibt vielen Menschen ihr Selbstvertrauen im Umgang mit anderen zurück.
- Erhalt des Kieferknochens: Weil die Implantate den Knochen funktionell belasten, wirken sie dem Abbau entgegen, der bei zahnlosen Kiefern ohne Belastung häufig auftritt.
- Reinigung im Mund: Die festsitzende Brücke muss zur Pflege nicht herausgenommen werden, sondern wird wie eigene Zähne im Mund gereinigt – ergänzt um spezielle Hilfsmittel für die Implantatpflege.
Diese Vorteile bedeuten nicht, dass herausnehmbarer Zahnersatz grundsätzlich die schlechtere Wahl wäre. Für manche Menschen ist eine herausnehmbare Lösung – etwa eine auf wenigen Implantaten gestützte Prothese – aus medizinischen, anatomischen oder persönlichen Gründen die passendere Versorgung. Welche Form für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Im Zahnkompetenzzentrum in Weißenfels werden die in Frage kommenden Möglichkeiten mit ihren jeweiligen Eigenschaften offen mit Ihnen besprochen, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Pflege, Heilung und Kosten
Voraussetzungen, Nachsorge und finanzielle Aspekte
Eine festsitzende Implantatversorgung ist eine langfristige Investition in die eigene Lebensqualität. Damit sie über viele Jahre Freude bereitet, kommt es nicht allein auf den Eingriff an, sondern ebenso auf die Mitarbeit in der Heilungsphase und auf eine konsequente Pflege im Alltag. Auch die finanzielle Seite gehört von Beginn an zu einer ehrlichen Aufklärung dazu.
Voraussetzungen und Knochen
Grundlage jeder Implantation ist ausreichend tragfähiger Kieferknochen an den geplanten Positionen. Gerade hier spielt das All-on-4-Konzept seine Stärke aus, weil die schräg gesetzten hinteren Implantate vorhandenen Knochen besonders effizient nutzen. Dennoch wird vor jeder Behandlung mittels dreidimensionaler Diagnostik geprüft, ob das Knochenangebot ausreicht oder ob vorbereitende Maßnahmen sinnvoll sind. Daneben werden allgemeine gesundheitliche Faktoren, eine gute Mundhygiene und gegebenenfalls eine vorgeschaltete Behandlung von Zahnfleischerkrankungen berücksichtigt.
Heilung und Einheilungsphase
Nach dem Eingriff beginnt die Phase, in der der Knochen mit den Implantatoberflächen verwächst. Diese Verwachsung ist die Grundlage für die spätere Belastbarkeit und nimmt mehrere Wochen bis Monate in Anspruch. In dieser Zeit ist es wichtig, die Hinweise der Praxis zu beachten: weiche Kost in den ersten Tagen, sorgfältige Mundhygiene und das Vermeiden übermäßiger Belastung der provisorischen Brücke. Vorübergehende Schwellungen oder ein Spannungsgefühl nach dem Eingriff sind nicht ungewöhnlich und klingen in der Regel ab. Bei Fragen oder Auffälligkeiten ist die Praxis Ihre erste Anlaufstelle.
Pflege und Nachsorge
Implantatgetragener Zahnersatz benötigt eine gewissenhafte tägliche Pflege. Neben dem gründlichen Zähneputzen kommen Hilfsmittel wie Zahnzwischenraumbürsten, spezielle Zahnseide für Brücken oder eine Munddusche zum Einsatz, um auch die Übergänge zwischen Brücke und Zahnfleisch sauber zu halten. Ergänzend dazu sind regelmäßige Kontrolltermine und professionelle Zahnreinigungen im Zahnkompetenzzentrum ein wesentlicher Baustein der Nachsorge. Sie dienen dazu, den Zustand von Implantaten, Zahnfleisch und Brücke im Blick zu behalten und die Pflege auf Ihre Situation abzustimmen. Eine konsequente Nachsorge ist einer der wichtigsten Faktoren für eine dauerhaft stabile Versorgung.
Kosten und Festzuschuss
Die Kosten einer All-on-4-Versorgung lassen sich nicht pauschal angeben, da sie von vielen individuellen Faktoren abhängen – etwa von der Anzahl der zu versorgenden Kiefer, eventuell notwendigen Vorbehandlungen wie Zahnentfernungen, der gewählten Ausführung des Zahnersatzes und dem zahntechnischen Aufwand. Aus diesem Grund erhalten Sie vor Behandlungsbeginn stets einen individuellen, schriftlichen Heil- und Kostenplan, der Ihnen die zu erwartenden Kosten transparent aufschlüsselt. Bei festsitzendem Zahnersatz auf Implantaten gewähren die gesetzlichen Krankenkassen einen befundbezogenen Festzuschuss, der sich am Befund Ihres Kiefers orientiert und einen Teil der Regelversorgung abdeckt; der darüber hinausgehende Anteil wird privat getragen. Wer ein über Jahre lückenlos geführtes Bonusheft vorweisen kann, kann den Festzuschuss erhöhen. Privat Versicherte und Personen mit einer Zahnzusatzversicherung sollten den Leistungsumfang vorab mit ihrer Versicherung klären. Das Team des Zahnkompetenzzentrums Dr. Strößner berät Sie gerne zu den Möglichkeiten der Kostenplanung und zu Ratenzahlungsoptionen. Für ein persönliches Gespräch erreichen Sie die Praxis in Weißenfels unter der Telefonnummer 03443 / 339 65 54.
Ihr Weg zur festsitzenden Versorgung in Weißenfels
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner ist in Weißenfels und der umliegenden Region des südlichen Sachsen-Anhalts für Menschen da, die sich für festen Zahnersatz auf Implantaten interessieren. Ob Sie aus Weißenfels selbst, aus dem Burgenlandkreis oder aus den umliegenden Orten kommen – der erste Schritt ist immer ein persönliches Beratungsgespräch, in dem Ihre Situation untersucht und Ihre Fragen in Ruhe beantwortet werden. Erst danach lässt sich seriös einschätzen, ob und in welcher Form eine All-on-4-Versorgung für Sie in Betracht kommt. Vereinbaren Sie dafür gerne einen Termin unter 03443 / 339 65 54.
Feste Zähne an einem Tag – auch ohne Knochenaufbau
All-on-4 ist eine der elegantesten Innovationen der modernen Implantologie: Ein vollständig zahnloser oder zu sanierender Kiefer wird mit nur vier Implantaten versorgt, die so positioniert werden, dass auch bei reduziertem Knochenangebot stabile Verankerung möglich ist. Meist ohne aufwendigen Knochenaufbau. Noch am selben Tag erhalten Sie eine fest verschraubte provisorische Brücke – mit der Sie sofort essen, sprechen und lachen können.
Unser Zahnkompetenzzentrum ist seit vielen Jahren auf All-on-4 spezialisiert. Die digitale 3D-Planung, die minimalinvasive navigierte Chirurgie und die enge Abstimmung mit unserem Meisterlabor sind der Grund, warum wir dieses Verfahren mit außergewöhnlich hoher Vorhersagbarkeit anbieten können.
Stimmen, die geblieben sind.
Als Kollegin schicke ich komplexe Fälle nach Weißenfels, weil Dr. Strößner da weiterdenkt, wo andere aufhören. Das ist selten geworden. Und es fällt jedem Patienten auf, der dort gewesen ist.
Ein sehr fachlich kompetenter Zahnarzt, der über eine sehr große Auswahl an Fachwissen verfügt. Für Kinder und behinderte Menschen jeglichen Alters sehr zu empfehlen, da er sehr einfühlsam und verständnisvoll ist. Da ich keine Betäubung nehme, kann ich nur berichten, was meine Freunde erzählen: Er spritzt so gut, dass man es gar nicht spürt. Jeder Schritt wird einem erklärt, sodass gar keine Angst erst entstehen kann. Ich fühle mich sehr gut behandelt.
Fragen, ruhig beantwortet.
Im Zahnkompetenzzentrum